Ahornblatt Gaststätte Ahornblatt in Berlin
camorinoGartenaus-stellungs-gelände in Camorino
OstseeperleRestaurant »Ostseeperle« in Glowe
MexicoRestaurant Mantiales, Xochimilcho, Mexico
TripolisModell zu einem Pavillion in Tripolis
HaltestelleBushaltestelle in Binz, Rügen
Seerose PotsdamCafé und Restaurant »Seerose« in Potsdam
SolothurnGartencenter in Solothurn
aus:"Betonatlas"

Schalenkonstruktionen aus Stahlbeton ermöglichen seit den 30er Jahren Raumbildungen ohne Zwischenstützen von besonders großen Dimensionen und bislang unbekannten Formen. Solche Schalen bestehen immer aus gekrümmten Flächen, die punktmäßig nicht belastet werden können. Folglich dulden sie auch keine Aufbauten und haben deshalb - als eindeutige Konsequenz von Material und Bauweise - stets eine von innen und außen gleichwohl wahrnehmbare, geometrisch bestimmte Gestalt.


Das Ahornblatt

Das Ahornblatt des Rügener Bauingenieurs Ulrich Müther, auf das der Entwurf besonderen Bezug nimmt, ist 1972/73 unweit des heutigen Schlossplatzes als Mehrzweckhalle mit Großküche errichtet worden. Sein Name entstammte aus der Grundrissform, den fünf halbkreisförmig aufgefächerten Spitzen. Obwohl es als international renommierter Schalenbau unter Denkmalschutz stand, ist es Mitte 2000 der sog. "Nachverdichtung", einem Büro/Hotelkomplex in Blockrandform, zum Opfer gefallen. Auch die große öffentliche Empörung und zahlreiche Proteste konnten den Bau, der zuletzt die Disco "Exit" beherbergte und dann 3 Jahre leer stand, nicht retten. Das Gebäude wies eine beeindruckende innen-und außenräumliche Qualität auf. Insbesondere die Kombination der Spitzenelemente mit einer vorgesetzten horizontalen Linienführung, dem Sonnenschutz, verlieh dem Ahornblatt einen unverwechselbaren Charakter.

 

 

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